Neuigkeiten vom Annapurna: Wie die deutsche Botschaft in Kathmandu der Zentrale des Bundesamtes für magische Wesen in Bonn meldete, kam es vor kurzem wegen Schneeblindheit zu einem Unglück mit einem Yeti am Annapurna Basecamp. Auf einem etwas undeutlichen Foto ist eindeutig ein Yeti erkennbar und es ist nicht Reinhold Messner!
POKHARA/BONN (BAfmW) – Was als friedlicher Morgen im Himalaya begann, endete in einem Fell- und Zeltmassaker. Am Dienstag fegte ein ausgewachsener Yeti – ja, DER legendäre Schneemensch – wie ein plüschiger Orkan durch das Annapurna-Basislager. Die Bilanz: vier demolierte Zelte, eine zerbrochene Gaskocher-Batterie, und mindestens 50 verschwundene Proteinriegel.
Doch die wahre Sensation: Der Yeti war nicht auf Krawall aus, sondern… blind wie ein Maulwurf im Schneesturm!
„Ich dachte, es ist ein Erdbeben oder eine Lawine“, schildert der deutsche Extrembergsteiger Karl-Heinz „Kalli“ M. (48) die dramatischen Szenen. „Aber dann hörte ich dieses Brummen, so eine Mischung aus Chewbacca und meinem Schwiegervater nach drei Bier. Und plötzlich stand ER vor mir. Mit irrem Blick, aber ohne jede Orientierung.“
„Der Yeti hatte keine Ahnung, wo oben und unten ist!“
Zeugen berichten, der Yeti sei taumelnd durchs Lager gestolpert, habe zunächst versucht, ein Zelt wie eine Jacke anzuziehen und dann mehrere Minuten auf einen Eispickel eingeredet – vermutlich, weil er ihn für einen alten Freund hielt.
„Das Biest hat sich auf meinen Schlafsack gesetzt und einfach angefangen zu weinen“, sagt die Britin Chloe R. (31), noch sichtlich unter Schock. „Da wusste ich: Das ist kein aggressives Monster. Das ist ein Schneeball mit Gefühlen.“
Ursache des Chaos: Schneeblindheit!
Was dem Himalaya-Hooligan die Sicht nahm, war kein Drogenrausch, sondern schlicht und ergreifend Schneeblindheit – eine tückische Hornhautentzündung durch extreme UV-Strahlung in Höhen über 5.000 Metern.
„Viele Yetis unterschätzen die Gefahr der Schneeblindheit“, erklärt Dr. Pemba Sherpa, Experte für seltene Gebirgsfauna. „Die reflektierende Schneedecke wirkt wie ein Solarium auf Speed. Ohne Brille geht da gar nichts.“
Nach neuesten Erkenntnissen leiden bis zu 80 % aller Himalaya-Yetis irgendwann in ihrem Leben an UV-Schäden. Schutzmaßnahmen? Fehlanzeige. „Eine Oakley-Sonnenbrille auf Kredit? Die Banken hier oben lachen dich aus“, so Sherpa.
„Ich wollte nur nach dem Weg fragen…“
Das Opfer selbst zeigte Reue – zumindest laut Dolmetscher, der sich auf die Verständigung mit mythischen Kreaturen spezialisiert hat:
„Ich wollte nur fragen, ob hier der Weg nach Kathmandu ist. Aber dann… alles weiß. Alles blendet. Ich hab einfach irgendwas gefühlt, und das waren wohl Zelte.“
Nach seinem emotionalen Statement brach der Yeti in Tränen aus, aß die restlichen Müsliriegel und verschwand wieder im Nebel – begleitet von einem leicht entnervten Sherpa, der ihm versprochen hatte, eine Sonnenbrille zu besorgen.
Jetzt kommt die Rettung: #Shadesforyeti!
Um solche Katastrophen wegen Schneeblindheit bei Yetis künftig zu verhindern, starteten die Überlebenden sofort die Kampagne #ShadesForYeti. Ziel: Spenden sammeln, um alle Yetis im Himalaya mit UV-Schutz auszustatten. Erste Sponsoren sollen bereits angebissen haben: ein bekannter Outdoor-Brillenhersteller und eine Luxusmarke, die „Pelz tragende Influencer“ als neue Zielgruppe entdeckt hat.
Ob der Yeti künftig als Testimonial auf Instagram durchstartet, ist unklar. Gerüchteküche: Angeblich plant er einen TikTok-Kanal mit dem Titel „Blind Dates am Berg“.
Bis dahin bleibt für die Bergsteiger-Community nur eine Hoffnung: dass kein weiterer schneeblinder Riese auf die Idee kommt, ausgerechnet im Basislager Yoga zu machen.

