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Gevatter Tod

Gevatter Tod – intern nüchtern als „Sachbearbeiter Endgültige Übergänge (m/w/d/unsterblich)“ geführt – blickt auf eine ungewöhnlich lange und bemerkenswert stabile Karriere zurück.
Gevatter Tod (Foto: Solipsist~commonswiki (Wikimedia)

Dienstliches

Persönliches

Funktion: Mitarbeiter
Laufbahn: Verwaltungsdienst

Kontakt

Bekannt als: Sensenmann, Todesengel
Motto: Am Ende regelt sich alles
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Gevatter Tod – intern nüchtern als „Sachbearbeiter Endgültige Übergänge (m/w/d/unsterblich)“ geführt – blickt auf eine ungewöhnlich lange und bemerkenswert stabile Karriere zurück.

Geboren wurde er vor unvordenklicher Zeit irgendwo zwischen dem ersten Atemzug eines Lebewesens und dessen unausweichlichem letzten. Über seine Kindheit ist wenig bekannt; Quellen sprechen von „früh entwickeltem Pflichtbewusstsein“ und einer auffälligen Vorliebe für schwarze Arbeitskleidung. Seine Ausbildung absolvierte er traditionsgemäß im dualen System aus kosmischer Ordnung und praktischer Feldarbeit. Abschluss: Ewigkeit mit Auszeichnung.

Gevatter Tod war lange freiberuflich tätig

Über Jahrtausende hinweg war Gevatter Tod freiberuflich tätig. In dieser Zeit betreute er ein globales Portfolio an Übergängen, arbeitete interkulturell, interdimensional und – besonders hervorzuheben – stets termingerecht. Sein Markenzeichen: die Sense (klassisches Modell, ergonomisch optimiert), ein Hang zu präziser Zeitplanung und eine Kommunikation, die sich auf das Wesentliche beschränkt („Kommen Sie bitte mit.“).

Trotz hervorragender Leistungen gestaltete sich die freiberufliche Tätigkeit zunehmend schwierig. Gründe waren unter anderem unklare Zuständigkeiten zwischen verschiedenen Jenseitsverwaltungen, Beschwerden über „zu abruptes Auftreten“ sowie ein wachsender Dokumentationsaufwand („Bitte unterschreiben Sie hier für Ihr Ableben“).

Im Zuge einer umfassenden Verwaltungsreform wurde Gevatter Tod schließlich in den Beamtenstatus übernommen und dem Bundesamt für magische Wesen (BAfmW) zugeordnet. Seitdem ist er ressortübergreifend tätig – überall dort, wo Übergänge professionell, diskret und endgültig zu gestalten sind.

Seine Aufgaben umfassen unter anderem:

  • Koordination zwischen Diesseits, Jenseits und diversen Zwischenreichen
  • Unterstützung bei außergewöhnlichen Fällen (Untote, Zeitschleifen, verlegte Seelen)
  • Beratung anderer Behörden in Fragen der Endlichkeit
  • gelegentliche Vertretung in der Abteilung „Unklare Schicksale und plötzliche Wendungen“

Die Kollegen in der Personalabteilung beschreiben ihn als zuverlässig, unbestechlich und „angenehm konsequent“. Sein Jahresurlaub wird traditionell nicht genommen. Er hat dankenswerterweise größere Verantwortung m Bereich Personal Recruitment übernommen und dazu beiträgt, dass der Fachkräftemangel ein Thema ist, welches dem BAfmW keine unüberwindbaren Probleme bereitet.

Privat ist über Gevatter Tod wenig bekannt. Er pflegt keine Hobbys im klassischen Sinne, gilt jedoch als passionierter Spaziergänger – bevorzugt in ruhigen Gegenden, oft begleitet von einem leisen Rascheln.

Sein Lebensmotto (inoffiziell):
„Am Ende regelt sich alles.“

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