Amtliche Mitteilung
Tipps im Alltag: Der Rasierer für den Werwolf

BONN (BAfmW) – Meine Lieben, es gibt Themen, über die spricht man nicht gern. Und dann gibt es Themen, über die ich spreche – und plötzlich spricht die ganze Welt über Rasierer.
Heute: Pelz. Viel Pelz. Zu viel Pelz. Und Rasierer.Louella
Sommer, Sonne… und ein kleines Problem
Werwölfe – diese athletischen, leidenschaftlichen Geschöpfe mit Hang zu dramatischen Verwandlungen – stehen jeden Sommer vor derselben, zutiefst menschlichen Frage:
Wohin mit all dem Haar?
Man kann bürsten, kämmen, pflegen – meine Lieben, man kann sogar hoffen. Doch wenn die Temperaturen steigen, hilft das alles wenig. Und nein, das Gerücht, männliche Werwölfe würden im Sommer hechelnd mit heraushängender Zunge durch die Gegend laufen, ist selbstverständlich völlig übertrieben.
…sagen zumindest die Werwölfe.
Die Industrie wittert – Geschäft
Wie ich aus ausgesprochen gut informierten (und überraschend gut rasierten) Kreisen höre, hat sich die Rasiererindustrie dieses Problems angenommen. Diskret – wie man es nennt, wenn plötzlich sehr viele sehr glatte Vertreter einer sehr haarigen Spezies auftauchen.
Und wer wurde als prominentester Tester verpflichtet?
Natürlich: Jacob Black.
Jacob Black – vom Rudel ins Badezimmer
Ja, genau der Jacob. Der junge Werwolf, über dessen Herzangelegenheiten wir bereits ausführlich gesprochen haben (und, glauben Sie mir, noch sprechen werden).
Diesmal jedoch nicht wegen einer romantischen Verwicklung – sondern wegen… einer Klinge.
In einer beispiellosen Testreihe, die angeblich aus purer Verzweiflung geboren wurde (und aus ausgezeichneten Verträgen), prüften zahlreiche Werwölfe verschiedenste Rasierer. Und Jacob, meine Lieben, trat mit der Ernsthaftigkeit eines Mannes auf, der weiß, dass hier mehr auf dem Spiel steht als nur Haut.
Sein Urteil?
Gillette Fusion.
Und glauben Sie mir: Wenn ein Werwolf mit dieser Überzeugung von Glätte spricht, dann hört die Welt zu.
Ein Vertrag liegt in der Luft
Insider flüstern – und ich flüstere selten ohne Grund –, dass Jacob kurz davor steht, das neue Gesicht einer ganzen Produktlinie zu werden. Vom Vollmond zur Vollrasur, wenn Sie so wollen.
Und seien wir ehrlich:
Welcher Mann würde sich nicht einen Rasierer kaufen, wenn er glaubt, damit auch nur ansatzweise so auszusehen wie Jacob Black?
Ich sehe sie schon vor mir, meine Lieben:
Badezimmer auf der ganzen Welt. Spiegel. Rasierer. Hoffnung.
Und die Damen?
Ah, natürlich bleibt die Frage: Was ist mit einem LadyShave?
Auch hier bewegt sich etwas. Man sucht – intensiv, verzweifelt, fast schon dramatisch – nach einem geeigneten Model. Das Bundesamt für magische Wesen hat, wie ich höre, bereits Vorschläge gemacht.
Ein Name fiel besonders oft.
Ich wiederhole ihn nicht.
Aber sagen wir so: Haare auf den Zähnen sind offenbar kein Ausschlusskriterium.
Fazit – und ein kleiner Gedanke
Was lernen wir daraus?
Selbst die wildesten Kreaturen haben ganz alltägliche Probleme.
Und selbst die banalsten Lösungen können zu großen Karrieren führen.
Oder, um es in meinen Worten zu sagen:
Ingrid, Ingrid – was ist nur in Dich gefahren?
In diesem Fall vermutlich ein Rasierer. Und zwar ein sehr guter.
Bleiben Sie aufmerksam, meine Lieben.
Die nächste große Geschichte beginnt oft im Badezimmer.

