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Louella Parsons

Louella Parsons wurde 1881 in Freeport, Illinois, geboren und entwickelte früh ein Talent dafür, aus wenig Information möglichst viel Aufregung zu machen. Ohne klassische journalistische Ausbildung, aber mit umso größerem Instinkt für Skandale, stieg sie in den 1930er-Jahren zur einflussreichen Gesellschaftskolumnistin Hollywoods auf. Ihr Spezialgebiet: prominente Liebesgeschichten – gern ausgeschmückt, selten überprüfbar. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1972 blieb sie eine prägende Stimme des amerikanischen Klatschs. Danach folgte eine längere Phase wohlverdienter Unruhe im Jenseits, bis sie vom Bundesamt für magische Wesen in einem aufwändigen Verfahren unter Einsatz von reichlich Adrenochrom wiederbelebt wurde. Heute arbeitet sie in der Presseabteilung des BAfmW, organisiert Termine für Vizepräsident Jean Christoph du Loup de Gevaudan und beobachtet mit ungebrochener Leidenschaft das amouröse Treiben der internationalen magischen Community – stets auf der Suche nach der einen entscheidenden Frage: Wer ist gerade in wen gefahren?

Dienstliches

Persönliches

Funktion: leitung

Kontakt

Lebt in: Holy Cross Cemetery & Mortuary
Bekannt als: Kolumnistin
Motto: Ganz unter uns, meine, Liebe, ich könnte Ihnen ja … aber das muss unter uns bleiben!
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E-Mail: [bafmw_field name=“bafmw_email“]

Louella Parsons ist zurück – und diesmal mit Presseausweis, interdimensionaler Akkreditierung und einem Vorrat Adrenochrom, der selbst gestandene Vampire nervös macht.

Geboren 1881 in Freeport, Illinois, entwickelte Louella schon früh eine ungesunde, aber äußerst erfolgreiche Neigung, sich für das Privatleben anderer Leute zu interessieren – vorzugsweise dann, wenn es sie absolut nichts anging. Nach ersten journalistischen Gehversuchen (bei denen Fakten eher als optionale Dekoration behandelt wurden) avancierte sie in Hollywood zur gefürchteten Gesellschaftskolumnistin. Wer in den 1930ern Rang und Namen hatte, fürchtete nicht Kritiker – sondern Louella.

Nach ihrem Tod im Jahr 1972 hätte eigentlich Ruhe einkehren können. Tat sie aber nicht.

Im Rahmen eines streng vertraulichen, bürokratisch geradezu liebevoll überkomplizierten Wiederbelebungsverfahrens des Bundesamts für magische Wesen (BAfmW) wurde Louella unter Einsatz erheblicher Mengen Adrenochrom zurück ins (mehr oder weniger) aktive Dasein geholt. Offiziell spricht man von „Reaktivierung journalistischer Kernkompetenzen“. Inoffiziell: Man brauchte jemanden, der wirklich alles aufschreibt – egal wie wahr es ist.

Heute arbeitet Louella in der Presseabteilung des BAfmW und bereitet die Termine der Vizepräsidenten Jean Christoph du Loup de Gevaudan vor – ein Mann, der allein durch seinen Namen schon drei diplomatische Zwischenfälle pro Woche verursacht. Louella sorgt dafür, dass jeder seiner Auftritte von genau der richtigen Mischung aus Skandal, Andeutung und gepflegter Eskalation begleitet wird.

Ihr eigentliches Revier jedoch ist das gesellschaftliche – genauer gesagt: das amouröse – Leben der internationalen magischen Community. Und hier kennt Louella keine Grenzen. Ob Hexen in Narnia, Vampire im Jenseits, Orks in Mittelerde, Zauberer auf der Scheibenwelt oder leicht fehlgeleitete Geister in der Anderswelt – sie weiß, wer mit wem, wann, wo und vor allem: warum eigentlich schon wieder?

Besonders am Herzen liegt ihr dabei die eine, alles entscheidende Frage:
Wer ist gerade in wen gefahren, gefahren worden oder plant eine Besessenheit voller Leidenschaft?

Und wenn die Antworten zu unerquicklich, zu kompliziert oder schlicht zu realistisch ausfallen, tut Louella das, was sie am besten kann: Sie macht daraus etwas deutlich Aufregenderes.

Ihre legendären Kommentare sind gefürchtet und berüchtigt zugleich. Wenn irgendwo ein Skandal auflodert, hört man sie bereits seufzen:
„Ingrid, Ingrid, was ist nur in Dich gefahren?“

Ihre Texte gelten als Meisterwerke der Abschweifung. Inhalt? Optional. Realität? Verhandelbar. Stil? Unverwechselbar. Sie versteht es wie keine Zweite, aus einem harmlosen Händedruck eine interdimensionale Affäre und aus einem Missverständnis eine leidenschaftliche Tragödie zu formen.

Kollegen beschreiben sie als „unermüdlich“, „erschreckend gut informiert“ und „eine Frau, die selbst aus einem keuschen Blickkontakt eine dreiteilige Skandalserie macht“. Das BAfmW hingegen nennt sie schlicht:
„unverzichtbar.“

Und Louella selbst?

Nun, sie würde vermutlich sagen:
„Meine Lieben, wenn es nicht passiert ist – dann hat es sich zumindest so anfühlen sollen.“

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